WU16BZ: Guter Beginn, weniger gutes Ende

Nach dem Überraschungssieg gegen Langen letztes Wochenende trafen wir heute wieder zuhause auf den Tabellennachbarn Babenhausen. Weil das LW14-Spiel heute erst nach dem WU16-Spiel lag, sollten eigentlich nur wenige der U14er mitspielen. Nur Samia und Isabelle waren eingeplant.
Da aber Feyza verletzt, Isabelle und Sude krank waren, mussten wir doch auf zwei weitere U14er vom Kampfgericht zurückgreifen. Das ging weil unsere Verletzten Feyza und Souhaila sich stattdessen an den Tisch setzten.
Außerdem hatte sich Youssra doch noch überreden lassen zu spielen und Anastasia machte heute ihr erstes U16-Spiel in dieser Saison.
Wir waren also zwar nicht so erfahren wie beim letzten Spiel aufgestellt und weniger eingespielt, hatten aber doch eine gute Truppe beisammen.
Es begann auch ziemlich gut. Vor allem in der Offense konnten Samanta und Nihad Akzente setzen. Das ganze Team rochierte vorne ziemlich mustergültig, was in der U16 in dieser Saison heute eigentlich zum ersten Mal gut funktionierte. Im Abschluß ist aber noch viel Luft nach oben.
Wie zu erwarten, war die Abstimmung in der Defense weniger reibungsfrei. Vor allem das Ausboxen ist ein leidiges Problem.
Viertel Nr. 1 ging mit 16:12 an uns, Nummer zwei auch mit 9:8. Halbzeitstand also 25:20.
Nach der Pause hatten wir vorne und hinten eine tiefe, sechsminütige Traumphase. Als wir aus der erwachten, hatten die Gäste nach einem 0:10-Lauf mit 25:30 die Führung übernommen. Zumindest Samanta war nun wieder teilweise aufgewacht und erzielte alle mageren 5 Punkte dieses Viertels, das wir mit 5:16 verloren.
Bei einem 30:36 ist ein Spiel mit 10 Minuten Restspielzeit ja eigentlich noch offen. Auf dem Feld wäre es das auch tatsächlich noch gewesen, wenn man sich vorne etwas cleverer angestellt hätte. Wir standen jetzt zu eng und erleichterten den Gegnern dadurch die Defense sehr. Aus der Motion war eher eine Station geworden. Die trotzdem nach wie vor vorhandenen Lücken in der Defense wurden zu selten attackiert und stattdessen halbgare Nah- und Mitteldistanzwürfe genommen. Und das wenig erfolgreich. So ging auch das letzte Viertel mit 6:10 zum Endstand von 36:46 verloren.
Trotz einiger Stellungsfehler war die Defense ganz ordentlich, wobei Samanta gegen die Fastbreaks deutlich mehr leistete, als alle anderen. Vorne sind wir nach der Pause aber zunächst wegen eines längeren Tiefschlafs und dann an unserer Ungeduld gescheitert. Achja: 4 von 16 Freiwürfen ist natürlich auch ein Grund nicht zu gewinnen, wenn am Ende die Differenz 10 Punkte beträgt.
Es spielten und trafen:
Samanta (16, 2/12), Nihad (9, 1/2), Anastasia und Rojin (je 4), Irem (2), Samia (1, 1/2), Samira, Youssra

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