Voraussetzung für den Showdown der Hinrunde nächste Woche in Weiterstadt war ein Erfolg dieses Wochenende in Urberach. Mit denen hatten wir gemeinsam die Saisonvorbereitung bestritten, was sichtbar beiden Teams sehr geholfen hat.
Und diesmal haben sie uns damit geholfen kein willensloses Opfer zu sein, sondern konsequent unser zwischenzeitliches Larifari-Spiel zu bestrafen.
Es begann mal wieder zu leicht (und mit zu vielen Fehlversuchen). Trotzdem sah es auf den ersten Blick so aus, als würde es ein Homerun.
Im 5. und 6. Zehntel kam es dann zum kollektiven Totalversagen unserer Mädels, die wohl dachten, es wäre schon erledigt und jetzt müssten sie nur noch schön spielen.
Jedenfalls haben sie es mit absolut unmöglichen Abschluss Entscheidungen und pomadigen Umschalten auf Defense geschafft bis zum Ende des 6. Zehntel nicht nur ihren einst komfortablen Vorsprung aufzugeben, sondern der Heimmannschaft sogar die Führung zu überlassen.
Naja, dann haben sie doch noch verstanden, dass es ohne (viel) Arbeit nichts werden würde. Erst fingen sie sich wieder, dann waren sie wieder etwas überlegen und am Ende hatten sie sich wieder richtig ins Spiel gekämpft.
Urberach hat so toll gekämpft, dass es fast wehtut, dass sie am Ende verloren haben (46:54).
Daher ein großes „Danke“ an die Gastgeber, vielleicht war das der wichtige Schuss vor den Bug vor dem Spiel in Weiterstadt.
Alle haben zwischenzeitlich mal viel dumme Dinge getan, aber alle hatten auch ihre guten Momente und im Kampf zurück ins Spiel haben sie auch gezeigt, dass sie Moral haben.
Mislina – wenn auch zwischen drin mal lazy – war am WE unsere wichtigste Spielerin, ohne die wir ganz sicher nicht gewonnen hätten.
Und ohne unsere mitgereisten Zuschauer hätte es vielleicht auch nicht gelangt. Von dort kam tolle Unterstützung (und erfreulicherweise nur positive für uns, ohne negative zum Gegner).
Nächstes WE wird sich zeigen, wo wir wirklich stehen.
Allgemein zeigen die Ergebnisse der Liga, welche Teams die beste Vorbereitung hatten. Nach anfänglich schlimmen Niederlagen kommen langsam alle Teams in Fahrt und es ist nicht ausgemacht, dass die, die jetzt vorne sind, am Ende auch vorne sein werden.
