Zum ersten Heimspiel der Saison empfingen die Rüsselsheimerinnen die Gäste aus Neu-Isenburg. Aus den zahlreichen Partien der Vorjahre, kannte man bereits die Stärken und Schwächen des Teams, sodass die Damen sich gut auf das Match einstellen konnten.
Das Spiel startete sehr ausgeglichen, unsere Damen waren zwar von Anfang an wach, jedoch in der Defense noch nicht präsent genug und ermöglichten den Gegnerinnen leichte Abschlüsse. Nach dem ersten Viertel lagen die Rüsselsheimerinnen 13:9 vorne. Es dauerte 3 Minuten, bis die Rüsselsheimerinnen im zweiten Viertel einen Korb erzielten, sodass die Gegnerinnen in Führung gehen konnte. Die Kommunikation in der Defense stimmte ebenfalls nicht, sodass die Gäste zur Halbzeit mit 25:18 vorne lagen.
Das Team startete aggressiv in die zweite Halbzeit. Der frühe Druck in der Defense führte zu Ballgewinnen, die schnell verwandelt wurden. Die Rüsselsheimerinnen waren auf Aufholjagd, jedoch legten die Gäste immer wieder nach. Nach der 25. Minute gingen die Rüsselsheimerinnen durch erfolgreiche Freiwürfe wieder in Führung. Hinzu kamen jedoch erste Foulprobleme auf Rüsselsheimer Seite.
Nichtdestotrotz gewannen die Gastgeberinnen das dritte Viertel mit 23:14, sodass sie nach dem dritten Viertel wieder mit 41:39 knapp vorne lagen. Zu Beginn des vierten Viertels hatten die Rüsselsheimerinnen erneut Probleme zu treffen. Es dauerte dieses Mal sogar mehr als drei Minuten, bis der erste Korb durch die Rüsselsheimerinnen erzielt wurde. Die Teams lieferten sich einen Schlagabtausch und jeder gab 100 Prozent auf dem Feld. Bei einem Spielstand von 55:55 und 2 Sekunden Restspielzeit erhielten die Rüsselsheimerinnen die Möglichkeit das Spiel zu entscheiden durch 2 Freiwürfe. Leider fiel keiner rein, sodass man in die Overtime ging.
In der Overtime ging es darum, wer einen klaren Kopf behalten kann. Die Neu-Isenburgerinnen spielten überaschenderweise zahlreiche Fehlpässe, die entweder im Aus oder in den Händen der Rüsselsheimerinnen landeten, welche daraufhin leichte Körbe erzielten. Nahezu alle Freiwürfe der Rüsselsheimerinnen wurden nun, anders als in der regulären Spielzeit, verwandelt. Folglich ging das Spiel mit 67:59 an die Rüsselsheimerinnen.
Insgesamt war der Zusammenhalt im Team bewundernswert. Auch in kritischen Phasen vertrauen sich die Spielerinnen weiterhin und bauen sich bei Misserfolgen auf. Dies spiegelt sich auch im Zusammenspiel der Damen wider. Nächste Woche Samstag geht es für die Damen nach Seligenstadt, um gegen den Aufsteiger aus dem Bezirk Frankfurt den dritten Sieg einzufahren.
Es spielten und trafen: Berna Yordanli (1), Aylin Bulut (2), Eleftheria Nasi (13), Silla Csipai (4), Vanesa Matuleviciute (2), Michelle Groben-Bätge (0), Samanta Beikmane (19), Corinna Werkmann (9), Darleen Meierhöfer (17), Afsoon Faried (0)

