In der zweiten Runde des Hessenpokals bekamen wir es mit einem Landesligisten zu tun – der zweiten Mannschaft aus Dreieichenhain.
Die Dreieichenhainerinnen sind, ähnlich wie wir, eine junge Mannschaft, die versuchen das ganze Spiel über Druck zu machen. Am Samstag waren sie mit 11 Spielerinnen angereist – so war es klar dass sie nichts anbrennenen lassen wollten. Aber auch wir waren von Anfang an entschlossen so lange es geht volles Tempo zu gehen um zu sehen was an diesem Tag gegen die Gäste, die ja in der Saison zwei Klassen über uns gespielt hatten, möglich war.
Das Spiel begann sofort mit hohem Tempo, was sich über das gesamte Spiel auch nicht wesentlich ändern sollte. Es gelang zunächst keiner der beiden Mannschaften die Initiative an sich zu reißen. Beide verteidigten sehr engagiert, so war es im Gegenzug für alle in der Offensive nie einfach zu punkten. Wir konnten das erste Viertel 13:10 für uns entscheiden. Auch das zweite Viertel liß sich gut an mit Marijke’s bereits zweitem erfolgreichen Dreier zum 16:10. Danach konnte sich Dreieichenhain etwas besser durchsetzen so dass sie mit einem knappen 24:25 Vorsprung in die Halbzeit gingen.
Das dritte Viertel in einem Basketball-Spiel ist des öfteren entscheidend. Dieses mal war Dreieichenhain die Mannschaft die diesem Spielabschnitt Ihren Stempel aufdrücken konnten. Sie konnten Ihre Intensität ungemindert beibehalten.
Bei uns machte sich nun etwas die an diesem Tag leider etwas kürzere Bank bemerkbar. Es fehlte in Angriff und Verteidigung immer wieder ein klein wenig von der nötigen Konzentration. Dazu kommt, dass unsere Gegnerinnen natürlich über wesentlich mehr Erfahrung auf diesem und höherem Niveau verfügen. Das zusammen führte dazu dass es ihnen gelang das dritte Viertel deutlich mit 6:19 für sich zu entscheiden, so dass das Zwischenergebnis von 30:44 eine kleine Vorentscheidung bedeutete.
Das letzte Viertel konnten wir wieder offen gestalten, es gelang uns jedoch leider nicht mehr den Abstand wieder zu verkürzen.
So konnte Dreieichenhain verdient den Sieg mit nach Hause nehmen und in die nächste Runde des Hessenpokals einziehen.
Wir können nun abschließend erhobenen Hauptes auf eine tolle Saison zurückblicken. Die Leistung gegen Dreieichenhain hat bestätigt dass wir auf deutlich höherem Niveau als bisher absolut mithalten können. Aber wir wissen auch woran wir im Sommer noch arbeiten sollten um uns im kommenden Jahr in der Bezirksliga erfolgreich zu präsentieren.
Es spielten: Ludmilla Michel 20, Marijke Jacobs 10, Ioanna Anagnou 6, Christina Niedenzu 6, Alexandra Kolb 4, Patricia Raczek 2, Kerstin Trippel 2, Renée Eichelberger und Lisa Siebeneichner.
