Dadurch, dass Eintracht Frankfurt das Hinspiel abgesagt hatte, fand das Rückspiel aufgrund des Heimrechttausches in Rüsselsheim statt. Somit spielten die Rüsselsheimerinnen in dieser Saison zum ersten Mal gegen das Team aus Frankfurt.
Der Beginn gestaltete sich etwas zäh. Die Eintracht erzielte einen 6:0 Lauf, ehe die Rüsselsheimerinnen in der 4. Minute ihren ersten Korb erzielten. Jedes Mal, wenn die Eintracht ihre Führung ausbauen wollte, legten die Rüsselsheimerinnen nach. Nichtdestotrotz ging das Viertel mit 12:14 an die Frankfurterinnen.
Erst im zweiten Viertel wurden die Rüsselsheimerinnen wach, sodass sie durch drei wichtige Dreier das Spiel drehen konnten. Leider war die sonst so präsente Defense der Rüsselsheimerinnen nicht stark genug, sodass man weiterhin viele Körbe durch schlechte Verteidigung kassierte. Mit einem Punkt Führung ging es in die Pause (25:24).
In der zweiten Halbzeit waren die Rüsselsheimerinnen sowohl offensiv als auch defensiv stärker und konnten durch schöne Ballbewegungen wichtige Körbe erzielen. Obwohl man sich kurz vor Viertelende einen 10 Punkte Vorsprung aufbaute, schafften es die Gegnerinnen zum Viertelende auf 46:40 ranzukommen. Die Rüsselsheimerinnen mussten im vierten Viertel noch besser verteidigen und die leichten Abschlüsse verwandeln. Folglich legten die Gastgeberinnen einen 11:2 Lauf hin. Die Gäste kämpften weiterhin und kamen auf 60:48 ran. In der 37. Minute erzielten die Rüsselsheimerinnen noch 2 wichtige Körbe, die den Sack zu machten. Endstand 68:54.
Die Rüsselsheimerinnen gewinnen ein weiteres wichtiges Spiel. Sehr erfreulich sind die 9! erfolgreichen Dreier. Nun stehen intensive Trainingseinheiten an, damit das Team nächste Woche Sonntag zu Hause gegen Bad Homburg antreten muss und die Woche darauf, dann zum wichtigen Spiel nach Hochheim fährt. Es bleibt spannend!
Für Rüsselsheim spielten: Silla Csipai 11 Punkte (1/4, 2 Dreier), Aylin Bulut 2 Punkte, Eleftheria Nasi 19 Punkte (8/8 FW, 1 Dreier), Michelle Groben-Bätge 1 Punkt (1/2 FW), Dena Jabali, Samanta Beikmane 15 Punkte (3/3 FW), Corinna Werkmann, Vanesa Matuleviciute 3 Punkte (1 Dreier), Darleen Meierhöfer 17 Punkte (5 Dreier), Afsoon Faried

